Absagen der WWoofer

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Absagen der WWoofer

Beitrag von stevo am So Apr 24, 2011 9:39 am

hallo
leider geht es mir häufig so das wwoofer sich lange vorher anmelden und dann kurzfristig absagen,
ca. 60 % sagen ab. wie zB Tanja (etwas älter) aus München, 4h vor wwoofbeginn bekomm ich eine sms mit absage
das größte problem ist , das man für die zeit anderen wwoofern absagt, die gerne hätten kommen wollen
das ist wie bei der Mitfahrgelegenheit , man bucht einen platz und kommt dann nicht, der sitz bleibt dann leer.

wie geht es den anderen höfen?
bye steffen

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Re: Absagen der WWoofer

Beitrag von ghaemm am Mo Apr 25, 2011 12:36 pm

Hi Stefan,
ja, das passiert häufig. Bisher ist dann meist ein kurzfristig suchender woofer aufgetaucht, der den freien Platz einnehmen konnte. Blöd ist es schon, da werden zig mails getauscht, der Termin festgelegt und dann Tage vorher kommt die Absage.... da ärgere ich mich auch, wenn ich anderen bereits abgesagt habe.

VG
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genau

Beitrag von stevo am Mi Apr 27, 2011 12:18 pm

ja genau darum geht es , die leute schreiben 1/2 jahr vorher 20 mails und sagen dann kurzfristig ab.
es ist unfair den anderen wwoofern gegenüber, weil die dann absagen bekommen und im endeffekt kommt dann gar keiner.
wwoofer die sowas machen schreibe ich mir auf. wenn andere höfe das wissen wollen. schicke ich das per email.


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ich kenn das workcamp

Beitrag von Allmende am Mo Jul 04, 2011 11:29 pm

...das ist bei uns auch recht ähnlich wie wwoofen, kost fast nix und wir stellen Gruppenzelte.

Und da sind die Plätze auch stark begrenzt, weil wir nur so 3Teilnehmer_innen pro Homi bei der Arbeit betreuen können (die meisten Tätigkeiten sind kompliziert).

Jo, und dann hatten wir auch diese Absagerei in den letzten Jahren! Kurz vorher, oder gar nicht (das ist das Coolste!). Ja, und dann ists auch zu spät, die Leute von der Warteliste haben sich natürlich schon ein anderes Programm für die Woche gemacht...

Seit diesem Jahr nehmen wir daher beim Camp ein "Anmeldepfand" - eine Zusage für die Anmeldung kriegt nur, wer 50Euros aufs Vereinskonto überweist. Die kriegt die Person nach Erscheinen zum richtigen Tag wieder.
Das funktioniert super! Da sieben sich die Wackler_innen sofort raus. Ich bin relativ begeistert!

Gruß von Steph von allmende.de.vu

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das scheint "zeitgeist" zu sein

Beitrag von evasula am Mo Apr 09, 2012 3:03 pm

hei ihr, ich hab keinen hof, aber ich erleb das in allen bereichen des lebens, diese in-letzter-minute-entscheiden-krankheit. hat auch mit mobiltelefongebrauch zu tun, da muss mensch nix vorher festlegen. mir begegnet das besonders in grossen städten. pfand nehmen ist'ne klasse idee ! und sich nicht von dieser lebens-un-art anstecken lassen. sunny evasula

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Allmende-Pfand

Beitrag von Paradiesplatz am Mo Jun 11, 2012 1:50 pm

Hallo Steph

tja seit wieder Vorreiter mit guten Ideen für Probleme
Habt ihr dazu einen "Standartbrief" mit dem ihr das alles erklärt und den ihr denen zumailt? Falls ja wäre Klasse den mir zuzumailen (paradiesplatz@web.de) bzw. hier reinstellen?

Wie geht ihr dann mit Leuten um die gar nicht soviel Geld haben um dies 1-4 Monate vorher zu überweisen?

Gruß
Thomas vom Paradiesplatz
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Verständnis füreinander

Beitrag von maxl am Sa Mai 18, 2013 10:15 pm

Hi, liebe Hofbesitzer, ich kann schon verstehen, daß es nervig ist, wenn Wwoofer kurzfristig absagen. Gehört das aber nicht zu dem (überschaubaren) Risiko, das der Hofbesitzer eingehen muss? Es ist halt mal naturgemäß so, daß der erste Impuls zu Wwoofen häufig auf Grund einer euphorischen Empfindung/Lebens und Abenteuerlust heraus angestrebt wird, ohne vielleicht genau zu wissen, was einen erwartet. Und erstmal ist es einfach auch ein Minusgeschäft, wenn man es auf eine eiskalte Kosten-Nutzen-Ebene runterbricht, obwohl das manche Hofbetreiber wohl ganz anders empfinden. Wie ich das sehe wird man/frau, bei oft ganz knackigen Anforderungen und Nulllohn lediglich (wenn auch oft paradisisch) verköstigt und in eher einfachen Unterkünften einquartiert.
Versteht mich nicht falsch, aber ich finde, man sollte sich, auch wenn es für einen engagiert betriebenen Hof nicht das optimale ist, über
die Motivation des Wwoofens im Klaren sein und sich nicht passgenaue Superwwoofer zusammenträumen, die einem immer voller Engagement zur Seite stehen.
Es kommt eben vor, daß die Entscheidung zu Wwoofen, gerade, wenn Sie aus einem gewissen euphorischem Impuls heraus getroffen wurde auf den
zweiten Blick doch nicht passt. Da ist -wie weiter oben schon bemerkt -keineswegs nur beim Wwoofen so. Aber gerade da ist es meines Erachtens besonders nachvollziehbar, weil das Wwoofen für alle Beteiligten ein wenigstens kleines Abenteuer ist und auch sein soll und deswegen erstmal garnicht so recht in unsere überall "getaktete" Zeit passt.

Also, liebe Wwoofer UND liebe Hofbetreiber. Führt bitte nicht mit irgendwelchen seltsamen Pfandvereinbarungen die ganze Sache ad Absurdum, Wwoofen sollte sicher nicht ein existentielles Selbsterfahrungsseminar sein, das man/frau nach Belieben ausfallen lassen kann, aber es ist auch keine Veranstaltung, bei der man/frau noch dafür im voraus dafür bezahlt, damit er/sie später für jemand anderen auch wirklich strammstehen darf.

Das ist für mich verkehrte Welt, eine Belohnungs/Bestrafungskategorie und hat nichts mit dem Ursprungsgedanken des Wwoofens zu tun, nämlich allen Beteiligten es zu ermöglichen außerhalb vieler arbeitsrechtlicher Konventionen Erfahrungen zu sammeln, die vielleicht auch ein bißchen dem besseren Zusammenleben auf unserem Planeten dienen.

Grüße
Maxl

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Verständnis füreinander

Beitrag von Gast am Fr Jun 14, 2013 11:12 am

Liebe Höfe, liebe WWOOFer/innen,
ich kann beide Seiten verstehen und deshalb Maxl nur Recht geben.
Wer kann schon von sich behaupten, er wüsste 100%ig genau, dass hinter einer Absage ein böser Wille stünde.
Schließlich sollte man sich rechtzeitig und früh genug bei einem Hof anmelden, um einen Platz zu bekommen.
Dann vergeht viel Zeit, in der auch viel passieren kann.
Womöglich wird man ja auch wirklich krank und kann dann nicht fahren.
Und womöglich hat man ja die Fahrkarte schon gekauft und die nötigen Versicherungen abgeschlossen.
Dann hat man ja dreifach Nachteile, da die Kosten letztendlich der/die WWOOFer/in zu tragen hat.

Es ist für den Hof kein Schaden, wenn ein/e WWOOFer/in absagt, sondern nur ein Nutzausfall:
Der Nutzen einer Mithilfe fällt dann weg.
Aber vielleicht kann der Wegfall des Einen mit dem Nutzen eines Anderen ausgeglichen werden...?

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Absagen der wwoofer...

Beitrag von Milchmattenhof am So Aug 25, 2013 12:29 pm

Also ich für meinen Teil bin sehr zu frieden mit den wwoofern. Hatte in den letzten 4 Jahren überhaupt keine Absagen. Bin ganz begeistert von den Leuten. Grüße vom Milchmattenhof im Südschwarzwald.
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Re: Absagen der WWoofer

Beitrag von konik am Mi Apr 12, 2017 9:43 pm

Dieser Beitrag wurde aufgrund von beleidigendem Inhalt gelöscht.



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Re: Absagen der WWoofer

Beitrag von Teddybär am Mo Apr 17, 2017 8:34 pm

Leider ist es bei uns auch ein Paar Mal passiert, das Menschen nicht kommen oder im letzten Moment absagen. Das ist Schade, aber leider geht das so. Auch Wwoofer die gerne für längere Zeit auf einen Hof bleiben wollen entscheiden sich öfters anders und fahren nach 2  (oder eine ) Woche wieder weg. Teilweise hat das zu tun mit Erwartungen.  Viele Wwoofer haben keine Ahnung was einen Aufenthalt beinhaltet, bereiten sich nicht vor.  Deshalb haben wir auf unsere Webseite verschiedene Seiten über Wwoofen aufgenommen. Im (erst)Kontakt  fragen wir auch ziemlich viel über Motivation und Erwartungen.  Wir bitten immer um Rückmeldung, auch wenn mann nicht kommen möchte oder kann. Funktioniert meistens gut.

Ein Paar Tipps geben wir auch dazu. Es gibt viele Youtube videos um sich zu orientieren über wwoofing. (und nicht nur Deutschsprachige. Weltweit gibt es Erfahrungsberichte für wwoofer und Höfler.

Pfandgeld ist meiner Meinung nach das Letzte was wir wollen!! Wwoof ist kein Reisebüro, aber eine Möglichkeit Menschen darauf aufmerksam zu machen das es eine andere Art von Leben gibt, die vielleicht dazu einen Beitrag gibt die Welt ein bisschen zu schützen vor Massen Landbau usw.  


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